Historie Deutsches Kunststoff-Institut

1951 wurde von verschiedenen Verbänden im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Kunststoff-Industrie (AKI) ein Arbeitskreis zur Gründung eines Deutschen Kunststoff-Instituts eingerichtet. Dieser Ausschuss verfasste unter Leitung von Dr. L. Kollek, BASF AG, Ludwigshafen/Rhein, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. R. Vieweg, dem damaligen Leiter des Instituts für Technische Physik der Technischen Hochschule Darmstadt, eine Denkschrift, die am 13. April 1953 den Mitgliedsfirmen der Verbände der Kunststoff-Industrie zugeleitet wurde. Die lebhafte positive Resonanz führte am 28. November 1953 zur Gründung der "Forschungsgesellschaft Kunststoffe e.V." (FGK) als Trägerin des noch zu errichtenden DKI.

Gemäß der dabei beschlossenen Satzung bezweckt die FGK auf gemeinnütziger Basis die "Förderung der wissenschaftlichen Forschung und deren praktische Auswirkungen auf dem Kunststoff-Gebiet".

Weitere Entwicklung in Stichpunkten:

  • 26. Mai 1955 Grundsteinlegung für den Institutsbau
  • 19. Juni 1957 Einweihung
  • Nettonutzfläche ca. 2.800 m²

Institutsleiter:

  • 1953 bis 1969 Prof. Dr. K.H. Hellwege
  • 1969 bis 1999 Prof. Dr. Dr. h.c. Dietrich Braun
  • seit 1999 Prof. Dr. Matthias Rehahn

Das Institut war organisatorisch ursprünglich in die vier Abteilungen Chemie, Physik, Technologie und Dokumentation gegliedert. Veränderte Nachfrage des Marktes und die Notwendigkeit zur Kostendämpfung führte später zur Neugründung der beiden Abteilungen Anwendungstechnik (heute: Dienstleistungen) und Analytik. Die Abteilung Dokumentation wurde hingegen aufgelöst. Neben den forschenden und dienstleistenden Abteilungen verfügt das Institut über eine eigene Verwaltung, die für Einkauf, Rechnungswesen sowie Personal- und Hausverwaltung zuständig ist. Sie rechnet auch die im Rahmen von öffentlich geförderten Forschungsvorhaben bewilligten Mittel selbständig ab.

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