Die Forschungsgesellschaft Kunststoffe e.V. (FGK): Trägerverein des DKI

Die Forschungsgesellschaft Kunststoffe e.V. (FGK) wurde 1953 durch Unternehmen der kunststofferzeugenden, -verarbeitenden und -anwendenden Industrie sowie des Maschinenbaus mit Unterstützung ihrer Verbände VKE und GKV gegründet, mit dem Ziel, ein Forschungsinstitut aufzubauen, das anwendungsorientierte Grundlagenforschung zur Struktur und zu den Eigenschaften von Kunststoffen durchführt.

Weitere Aufgaben sollten die Nachwuchsausbildung sowie die Beratung und Unterstützung von Unternehmen, Verbänden, Politik und Öffentlichkeit bei der Lösung wissenschaftlicher und technisch zukunftsweisender Probleme auf dem Kunststoff-Sektor und verwandter Gebiete sein. Dazu wurde ein interdisziplinärer Ansatz gewählt: im DKI arbeiten Chemiker, Physiker und Ingenieure unter einem Dach eng zusammen, sodass die Fachgrenzen nahezu aufgehoben sind. Dies erlaubt die Bearbeitung auch von Themen, die eine Disziplin allein nicht zu bewältigen vermag.

Strategie und Zielrichtung der Forschungsarbeiten werden von den Mitgliedern der FGK und den Wissenschaftlern des DKI jährlich gemeinsam erörtert und festgelegt. Ein Instrument dafür ist das Forschungskuratorium, bestehend aus Vertretern aus Industrie und Hochschulforschung. Besondere Beachtung finden dabei die Belange mittelständischer Unternehmen, der mit etwa 85% Anteil größten Gruppe der FGK-Mitglieder. Deren Bedarf an wissenschaftlichen Erkenntnissen wird in Forschungsvorhaben der FGK abgebildet und über die AiF, die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V. durch das BMWI gefördert. Die AiF, der die FGK als Gründungsmitglied angehört, vertritt branchenweit die Interessen der mittelständischen Industrie auf dem Gebiet Forschung und Entwicklung gegenüber der Politik.

So bleiben auch gut 50 Jahre nach ihrer Gründung die Aufgaben und Ziele der FGK hoch aktuell. Aufgrund der sich ständig ändernden Rahmenbedingungen ist es die Aufgabe der FGK, Organisation und Arbeitsweise des DKI zusammen mit dessen Wissenschaftlern dem sich stetig wandelnden industriellen Umfeld anzupassen.

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