Kopplung von HPLC mit MALDI-ToF-MS

Bei der Kopplung von HPLC und MALDI-ToF-MS wird die Probe zunächst mittels HPLC in einzelne Fraktionen unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung aufgetrennt. Die Fraktionen werden in separaten Behältnissen gesammelt und eingedampft. Anschließend wird eine Lösung aus Dithranol/Aceton/LiCl zugegeben, getrocknet und im MALDI-TOF Massenspektrometer analysiert.

 

Beispiel:

Reaktionsprodukt aus Polyethylenglycol 2000 und 1- Naphthylisocyanat.
Zunächst wurde die Probe über ein Gradienten-HPLC-System getrennt und die Fraktionen zur Eindampfung in separaten Behältnissen gesammelt.
Die Polymerfraktionen wurden anschließend mit einer Dithranol/Aceton/LiCl –Lösung versetzt, auf einem Probenhalter getrocknet und im MALDI-ToF Massenspektrometer analysiert.
Als Ergebnis erhält man Massenspektren bei denen die Molekulargewichtsverteilungen in den einzelnen Fraktionen jeweils um ca. 169 Da versetzt sind. Dies entspricht dem Molekulargewicht von 1-Naphthylisocyanat.
Es lässt sich somit zeigen dass das Produkt durch die HPLC in unumgesetztes, einfach- und zweifach- mit Naphthylisocyanat umgesetztes PEG aufgetrennt wird.

  • Fraktionsschnitte:
    • Fraktion 1: 0,00 – 5,00 ml
    • Fraktion 2: 5,00 – 15,00 ml
    • Fraktion 3: 15,00 – 20,00 ml

HPLC-Fraktionierung eines Reaktionsproduktes aus PEG 2000 mit 1-Naphthyl-isocyanat

HPLC-Fraktionierung eines Reaktionsproduktes aus PEG 2000 mit 1-Naphthyl-isocyanat

 

MALDI-ToF der Fraktionen

MALDI-ToF der Fraktionen