Kernresonanzspektroskopie (NMR)

Ansprechpartner:
Dr. Frank Malz

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Bei der Kernresonanzspektroskopie wird die Probenlösung in einem magnetischen Feld mit Radiowellen bestrahlt. Dabei finden Übergänge zwischen unterschiedlichen Energieniveaus der Atomkerne statt.

Für eine gegebene Atomkernsorte hängt die Energiedifferenz zwischen den Niveaus (d.h. die Frequenz der zum Übergang erforderlichen Strahlung) von der chemischen Umgebung ab.

Die Kernresonanzspektroskopie ist eine sehr leistungsfähige Methode, um die Struktur von Polymeren zu untersuchen. So können beispielsweise die chemische Zusammensetzung, Monomersequenzen, Mikrostruktur, Endgruppen und Verzweigungen analysiert werden.

13C-NMR-Spektrum von Polyethylen

Man erkennt die Resonanzen von Verzweigungen und die Resonanz der Hauptkettenmethylengruppe bei 30 ppm

 

1H-NMR-Spektrum von Polyethylen

Erkennbar sind die Resonanzen der Hauptketten-CH2-gruppen bei 1,3 ppm und die Resonanzen von ungesättigten Endgruppen bei 5 bzw. 5,8 ppm

 

  • Ausstattung:
    • Bruker Avance 400 MHz-Spektrometer

 

  • Probenköpfe:
    • BBO 400 MHz SB 5 mm
    • SEI 400 MHz SB 5 mm
    • SEX 400 MHz SB 10 mm
    • BBI 400 MHz S1 5 mm